Alagille Syndrom: komplexe kardiale und hepatologische Symptomatik erfordert interdisziplinäre Therapiekonzepte
C Sokollik, M Hofbeck, J Fuchs, A Enninger, S Nadalin, E Sturm · Klinische Pädiatrie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Das Alagille Syndrom (AGS) ist eine autosomal dominant vererbte Erkrankung durch Mutationen im JAG1-Gen mit sehr variabler klinischer Ausprägung. Die Morbidität des AGS wird bestimmt durch kardiovaskuläre Fehlbildungen und die chronische Leberinsuffizienz. Anhand zweier Kasuistiken möchten wir die vielschichtigen Herausforderungen an eine optimale Behandlung darstellen. Kasuistiken: Patientin 1: Eine Aortenisthmusstenose musste nach End-zu-End-Anastomose bei Re-Stenose stentversorgt und später redilatiert werden. Die Lebensqualität wurde durch einen schweren therapieresistenten cholestatischen Pruri…