CareLit Fachartikel

Fallbericht Holoprosenzephalie-Sequenz: klinische und zytogenetische Befunde eines Patienten mit chromosomaler Deletion 7Q34→QTER

S Schilling, J Käsbauer, M Melter, U Hehr · Klinische Pädiatrie · 2009 · Heft 03

Dokument
1011954
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Klinische Pädiatrie
Autor:innen
S Schilling, J Käsbauer, M Melter, U Hehr
Ausgabe
Heft 03 / 2009
Seiten
–
Erschienen: 2009-03-10 00:00:00
ISSN
0300-8630

Zusammenfassung

Holoprosenzephalie (HPE), eine komplexe Hirnfehlbildung, resultiert aus einer unvollständigen Teilung des Vorderhirns in die beiden Hirnhälften während der frühen Embryonalentwicklung. Bei etwa 70–80% der Patienten mit einer HPE liegt zusätzlich eine Mittellinienstörung des Gesichts vor, die von der Zyklopie als schwerster Ausprägung über mediane Lippen-/Gaumenspalten bis hin zu Minorformen wie Hypotelorismus, Choanalstenose, singulärem mittlerem oberen Schneidezahn oder Iriskolobomen reicht. Typische neurologische Manifestationen der klassischen HPE beinhalten eine frühmanifeste psychomotorische und mentale Ent…

Schlagworte

Klinische Pädiatrie