Kontakthitze-evozierte Potentiale – eine diagnostische Option für die Evaluation des nozizeptiv afferenten Systems
M Valet · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schmerzevozierte Potentiale eröffnen eine objektive Möglichkeit, nozizeptive Bahnen zu untersuchen. Eine neuere Methode stellen hierbei Kontakthitze-evozierte Potentiale (CHEPS) dar. Diese nichtinvasive Methode eignet sich sowohl zur Untersuchung der Integrität des peripheren schmerzverarbeitenden Nervensystems, das durch A-delta-Fasern und C-Fasern repräsentiert wird, als auch zur Untersuchung des Tractus spinothalamicus. Im Gegensatz zu alternativen Untersuchungen wie der Quantitativ Sensorischen Testung (QST), die stark von der Mitarbeit des Patienten abhängig sind, stellen Kontakthitze-evozierte Potentiale e…