Pleuraerguß bei Down-Syndrom – ein „Soft Marker“?
J Loibl, T Esser, N von Hofacker, R Roos, D Grab · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Begriff „Soft Marker“ bezeichnet sonographische Auffälligkeiten ohne eigenen Krankheitswert, die die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen einer Chromosomenanomalie erhöhen, häufig aber auch bei Feten mit normalem Karyotyp diagnostiziert werden. Am Beispiel eines im 1. Trimenon durch Chorionzottenbiopsie diagnostizierten Falls mit freier Trisomie 21, bei dem bei engmaschigen sonographischen Verlaufskontrollen im 2. Trimenon neben mehreren klassischen „Soft Markern“ in der 17. Schwangerschaftswoche moderate beidseitige Pleuraergüsse diagnostiziert wurden,wird die psychische Belastung deutlich, die aus der Diag…