Prämedikation zur Intubation bei Früh- und Neugeborenen
M Zemlin, I Fürter, L Pelken, C Knöppel, S Stiller, RF Maier · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Sowohl Schmerzreize wie die Intubation als auch die Gabe von Analgetika und Sedativa können bei Frühgeborenen durch Blutdruckschwankungen das Auftreten von Hirnblutungen begünstigen. Ziel: Einführung einer abteilungsspezifischen Leitlinie für die situationsangepasste Prämedikation von Früh- und Neugeborenen vor der Intubation. Methodik: Leitlinienerstellung anhand Literaturrecherche; Schulung des Teams; prospektive Dokumentation aller Intubationen. Leitlinie: Bei geringer Abwehr Intubation ohne Prämedikation, bei Abwehr Fentanyl 3–5µg/kg iv über 5 Min., bei weiterer Abwehr zudem Vecuronium 100µg/kg…