Massive intrauterine Hirnblutung mit posthämorrhagischem Hydrozephalus bei fetaler Alloimmunthrombozytopenie
A Reinhold, C Czernik, UW Thomale, C Bührer · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die fetale Alloimmunthrombozytopenie (FAITP) wird durch mütterliche Antikörper gegen kindliche Thrombozytenantigene verursacht. Im Gegensatz zur Rhesusinkompatibilität kann bereits das erste Kind betroffen sein. Bei ca 20% kommt es zu intrakraniellen Blutungen, von denen 50% schon intrauterin auftreten, bevorzugt ab 30 SSW. Postnatal besteht die Therapie in Transfusion von HPA-kompatiblen Thrombozyten und Immunglobulinen. Bei intrauterinem Blutungsrisiko werden Thrombozytentransfusionen per Chordozentese und die frühzeitige Sectio ab ca 35 SSW durchgeführt, bei niedrigem Risiko wird die Mutter mit I…