Die Retroperitonealfibrose – Kasuistik eines seltenen Krankheitsbildes
S Rauh, A Schuler · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die Retroperitonealfibrose ist mit einer Inzidenz von 1: 200.000–500.000 ein seltenes Krankheitsbild, wobei Männer 2–3-mal häufiger betroffen sind als Frauen. In etwa 70% der Fälle ist die Ursache unklar – eine autoimmune Genese wird diskutiert. Sekundäre Formen sind nach Einnahme von Medikamenten, abdominellen Aortenaneurysmen, Verletzung der Harnorgane, Hypothyreose, Karzinoid, sowie nach Strahlen- und Chemotherapie beschrieben. Patient und Methodik: Ein 73-jähriger Patient stellt sich 2006 aufgrund zunehmender Belastungsdyspnoe vor. In der radiologischen Diagnostik stellt sich ein entzündlicher im…