Anwendung des visuellen Restitutionstrainings bei einem unselektierten Krankengut
A Nachtmann, B Boettcher, K Belten · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: In Studien mit ausgewählten Patienten zeigt das Visuellen Restitutionstrainings (VRT) Verbesserungen des Gesichtsfeldes. Prädiktiv relevant sind hierbei das Alter des Patienten und die Größe des Gesichtsfelddefektes vor Training sowie die Dauer und Intensität des Trainings (Poggel et al.), nicht jedoch Alter, Ort oder Art der Läsion. Unsere Frage war, inwieweit sich dieser Studienansatz im klinischen Alltag bei unselektierten Patienten nachvollziehen lässt und welche Patienten von dem VRT profitieren. Methoden: 49 konsekutive Patienten mit einem Gesichtsfelddefekt aufgrund einer rezenten (