Familiäre Kavernome in einer großen hessischen Familie mit neuer Mutation im CCM1-Gen
W Euteneuer, K Graeser, W Deinsberger, R Siekmann, T Jörn, U Felbor, A Ferbert · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung und Hintergrund: Von allen vaskulären Malformationen des Zentralnervensystems machen cerebrale Kavernome etwa einen Anteil von 5–13% aus. Denier et al. konnten zeigen, dass von 96 Probanden, bei welchen mindestens ein Kavernom diagnostiziert wurde und bei denen zudem mindestens ein Verwandter ebenfalls betroffen war (Läsionen im MRT), 94% Träger einer Mutation in einem der drei heute bekannten CCM-Genen I-III (CCM=cerebral cavernous malformations) waren. Die Mutationen werden autosomal dominant in den betroffenen Familien weitergegeben. Fallbericht: Eine 79 Jahre alte Patientin wurde nach einem cer…