Dyskinesien bei Morbus Parkinson - Klinik, Ätiologie, Therapie
G. Ellrichmann, H. Russ, T. Müller · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2007 · Heft 07 · S. 387-396
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Morbus Parkinson als langsam fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung des Zentralnervensystems, die weltweit etwa 10 Millionen Menschen betrifft, wird zurzeit rein symptomatisch behandelt. Hierbei besteht das Ziel vorwiegend darin, den herabgesetzten Dopaminstoffwechsel in striatalen Neuronen auszugleichen. Eine chronische Einnahme dopaminerger Substanzen, wie z. B. Levodopa, verstärkt auf lange Sicht jedoch das Auftreten motorischer Komplikationen und Dyskinesien. Dyskinesien präsentieren sich am häufigsten als Chorea, Athetose, Dystonie, Stereotypie, Ballismus oder eine Kombination. Häufig…