Die Vorstellung der DGS zur Sicherstellung einer erfolgreichen Substitutionsbehandlung
J Gölz · Suchttherapie · 2008 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Substitution muss als eine eigenständige Behandlungsmethode der Suchttherapie anerkannt werden. Ihre Einordnung als ein Zwischenschritt zur Abstinenz ist unangemessen. Entsprechend müssen die Präambeln der verschiedenen Leitlinien und der BTMVV geändert werden. Die aus der unsachgemäßen Unterordnung der Substitutionsbehandlung unter ein postuliertes Primat der Abstinenz zwingt den Arzt, während der Substitutionsbehandlung ständig auf Abstinenz zu drängen. Die allein am Ziel der Prohibition ausgerichteten Regeln des §5 der BtMVV stören die Normalisierung des Behandlungsalltags. Eine komplexe medizinische Inte…