Behandlungsprävalenz pathologischen Spielens
S. Queri, B. Erbas, M. Soyka · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2007 · Heft 08 · S. 458-462
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Basierend auf amerikanischen Studien zur Lebenszeitprävalenz von „Pathologischem Glücksspiel” (ICD-10, F 63.0), kann für Deutschland von einer Lebenszeitprävalenz von 0,5 % ausgegangen werden. Dies bedeutet ca. 400 000 behandlungsbedürftige Spieler. Epidemiologische Untersuchungen haben gezeigt, dass der Anteil behandlungsmotivierter Spieler gering ist. Gesicherte Erkenntnisse zur Behandlungsprävalenz liegen für Deutschland allerdings nicht vor. Vorliegende Sekundärdatenanalyse wurde zur Validierung der Schätzung der Behandlungsprävalenz im Rahmen der Deutschen Suchthilfestatistik 2004 mit Leistu…