Die klinische Bedeutung des Nachweises von isolierten Tumorzellen im Knochenmark und peripheren Blut von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom
W. Janni, T. Fehm, B. Rack, V. Müller, E. Solomayer, E. Stickeler, H. Sommer, C. Schindlbeck, J. Jückstock, K. Friese · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06 · S. 653-660
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz wesentlicher Fortschritte in der systemischen Therapie des Mammakarzinoms und deutlicher Prognoseverbesserung sind Rezidive nach oft langer Latenzzeit für diese Erkrankung charakteristisch. Ausgangspunkt für eine Fernmetastasierung sind in der Regel isolierte Tumorzellen, die bereits früh im Verlauf der Erkrankung hämatogen disseminieren. Der Nachweis dieser minimalen Tumorresiduen (minimal residual disease, MRD) ist mit konventionellen bildgebenden Verfahren nicht möglich. Der immunzytochemische Nachweis isolierter Tumorzellen im Knochenmark ist die am besten etablierte Methode, um Tumorre…