Bei Patienten mit einer Temporallappenepilepsie generalisieren Versivanfälle häufiger als Anfälle mit einer Dystonie: Eine Video-EEG Studie zur Rolle der Basalganglien auf die Anf…
B Feddersen, M Kilian, C Mauerer, C Vollmar, J Ricken, S Noachtar · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die meisten Anfälle bei Patienten mit einer Temporallappenepilepsie (TLE) sind durch orale und manuelle Automatismen charakterisiert, denen eine epigastrische Aura vorausgeht. Kopfversion, Dystonie der Hände und sekundäre Generalisierung reflektieren die Ausbreitung der epileptischen Anfallsaktivität. Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu klären ob unterschiedliche Ausbreitungsmuster bei Temporallappenepilepsien zu einer häufigeren Generalisierung führen als andere. Methoden: Wir durchsuchten die Datenbank des Epilepsiemonitorings der Universität München auf die Begriffe Dystonie, Version und…