„Um die Ecke gedacht“: Imaginiertes Kurvengehen im fMRI
J Wagner, T Stephan, R Kalla, M Wiesmann, M Strupp, T Brandt, K Jahn · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Imaginiertes Gehen führt zu einer funktions-kernspintomographisch darstellbaren Aktivierung eines frontoparietalen Netzwerks. Diese Studie erfolgte unter der Fragestellung, ob imaginiertes Kurvengehen und damit assoziierte Blickdeviationen zu einer asymmetrischen Aktivierung dieses Netzwerkes führen, wie dies für die Fixation exzentrischer Blickziele gezeigt wurde (Deutschländer et al., Neuroimage, 2005). Methoden: Zunächst erfolgte eine Trainingsphase, während der die Probanden jeweils fünfmal eine durch auf dem Boden ausgelegte Sportmatten markierte Links-/Rechtskurve bzw. gerade Strecke abliefen.…