Kognitive Kompensationsmechanismen bei präsymptomatischem Morbus Huntington
C Beste, C Saft, J Yordanova, J Andrich, R Gold, M Falkenstein, V Kolev · Klinische Neurophysiologie · 2007 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Morbus Huntington (HD) ist eine autosomal, dominante Erkrankung der Basalganglien. Die Erkrankung lässt sich in ein symptomatisches (HD) und ein präsymptomatisches Stadium (pHD) einteilen. Neurodegenerative Veränderungen sind dabei auf verschiedenen Ebenen schon im präsymptomatischen Stadium zu finden. Unter Anderem finden sich Dysfunktionen des striatalen Dopaminsystems (D2-Rezeptoren). Andererseits weist neurobiologische Forschung auf Kompensationsmechanismen im präsymptomatischen Stadium hin, die auf dem Adenosin-2A Rezeptorsystem beruhen könnten. Das Dopaminsystem und das A2A-Rezeptorsystem sind funktionell…