Plastisch-chirurgische Therapie von Bestrahlungsfolgen an Hals, Brust und Thoraxwand
K Exner, G Holle, O Wingenbach, B Baican · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2007 · Heft 17 · S. 950-954
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Strahlenfolgen mit erheblichen Gewebsverlusten gehören trotz enormer Fortschritte moderner radiologischer Techniken zu den Risiken einer effektiven Tumortherapie. Während die akute Radiodermatitis in der Frühphase der Bestrahlung meist folgenlos abklingt, führen chronische Veränderungen besonders an der Intima der kapillären Blutgefäße zu einem Spätschaden, der erst nach 10 bis 15 Jahren in Erscheinung tritt. Dies kann sowohl zu großflächigen Hautulzerationen als auch - besonders bei Elektronenbestrahlung- zur dauerhaften Schädigung tieferer Strukturen wie Knochen oder inneren Organen führen. In…