Familiäre Brustkrebserkrankung: klinische Grundlagen und Früherkennung
C. K. Kuhl · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2007 · Heft 03 · S. 185-191
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 10 % aller jährlichen Neuerkrankungen an Brustkrebs sind „hereditär”, d. h. werden durch pathogene Keimbahnmutation in einem oder mehreren Genen auf die Nachkommen vererbt. Die beiden bekanntesten Vertreter sind die „Breast and Ovarian Cancer Susceptibility Genes (BRCA) 1 und 2”, die autosomal-dominant mit hoher Penetranz auf die Nachkommen vererbt werden. Bei einer Häufung von Brustkrebserkrankungen in einer Familie ohne Mutationsnachweis bzw. ohne erkennbaren Erbgang spricht man vom „familiären Mammakarzinom”. Die beiden Begriffe werden allerdings annähernd synonym verwendet, da ihre Unter…