Fallbericht: Interstitielles Emphysem mit ausgeprägter Pseudozystenbildung bei einem Frühgeborenen trotz milder Beatmung
A Roth, P Buck, B Zieger, W Buchenau, J Arand, S Holland-Cunz, C Bender, M Henschen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das interstitielle Emphysem beim Frühgeborenen ist eine häufig beschriebene Komplikation eines Atemnotsyndromes oder einer assistierten Beatmung. Gelegentlich tritt es auch ohne pulmonale Grunderkrankung auf. Fallbeispiel: Ein hypotrophes, männliches Frühgeborenes der 27+1/7 Schwangerschaftswoche wurde aufgrund eines pathologischen CTG nach Lungenreifebehandlung per Sectio geboren. Bei insuffizienter Eigenatmung mit prolongierten Apnoephasen erfolgte die primäre Intubation und über insgesamt 17 Stunden eine SIMV-Beatmung (max. PIP/PEEP 20/5 cmH20, O2-Bedarf max. 25%). Radiologisch ließ sich direkt po…