Interventioneller Verschluss der tumorversorgenden A. cerebri posterior bei einem atypischem Plexuspapillom eines Frühgeborenen der 35. SSW (GG 2230g)
A Herz, R Odendahl, P Ahrens, W Göpel, G Nowak, R Axt Fliedner, D Petersen, E Herting · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Vom Plexus chorideus ausgehende Tumore machen in der Pädiatrie ungefähr 2–3% der intracraniellen Neoplasien aus. Der Großteil der Plexustumore hat seinen Ursprung in den Seitenventrikeln oder dem 4. Ventrikel. Die Therapie erfolgt im Rahmen der SIOP-CPT Studie. Ist die primäre neurochirurgische Entfernung des Tumors nicht möglich oder die perioperative Blutungsgefahr zu groß, so stellt der interventionelle Verschluss des tumorversorgenden Gefäßes eine gute präoperative Alternative zur neoadjuvanten Chemotherapie dar. Fallbericht: Wir berichten über den Fall eines weiblichen Frühgeborenen von 35 + 1 S…