Lebermetastasenresektionen gynäkologischer Tumoren: Sinn oder Unsinn?
M Weinrich, C Schlüter, S Richter, B Kopp, M Promnik, K Ertan, MK Schilling · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2007 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Lebermetastasen gynäkologischer Tumoren stellen eine hämatogene Fernmetastasierung des Primärtumors dar. Sie können jedoch in der Nachsorge einem isolierten Wiederauftreten des Tumors entsprechen. Ist die dann häufig chirurgisch-technisch mögliche lokale Therapie jedoch sinnvoll? Methode: Im Zeitraum von Februar 2001 bis Januar 2007 wurden in unserer Klinik 36 Patientinnen (42 Operationen, 5 Patientinnen wiederholt) aufgrund einer isolierten Lebermetastasierung gynäkologischer Tumoren operiert. Die Patientinnen waren im Durchschnitt 55,7±9,6 (Mittelwert±Standardabweichung, 38–77) Jahre alt. Primär…