Kontroverse Hirnischämie: lokale Thrombose oder Embolie?
T Back · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Aufbruch der Renaissance bescherte der Wissenschaft 1628 die korrekte Beschreibung des Blutkreislaufs durch W. Harvey (1578–1657) als Grundlage aller Überlegungen zum Hirnkreislauf und seiner Störungen. Th. Willis veröffentlichte seine Studien zur Gehirnanatomie 1664, die präzise Schilderungen der Gehirnarterien einschl. des Circulus an der Schädelbasis enthielten. Es war J.J. Wepfer (1620–1695), der anhand von Sektionen den Zusammenhang zwischen zerebralen Rupturblutungen und apoplektischen Symptomen herstellte. Hier bahnt sich die Theorie der zerebralen Ischämie aufgrund einer geborstenen oder verstopften…