Posteriores reversibles Encephalopathiesyndrom (PRES) bei systemischem Lupus erythematodes (SLE)
W Dietrich, S Lamprecht, T Schrauzer, S John, F Erbguth · Aktuelle Neurologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neben der missverständlichen Begriffsprägung der „Posterioren reversiblen Leukenzephalopathie“, die weder auf die weiße Substanz noch posteriore Hirnabschnitte beschränkt ist und in ein irreversibles zytotoxisches Ödem übergehen kann, stellt sich aufgrund der multifaktoriellen Genese und der unterschiedlichen klinischen Ausprägung bei manchen Patienten die Frage nach der über die konsequente Blutdrucksenkung hinausgehenden adäquaten Therapie. Insbesondere das Auftreten im Zusammenhang mit einem Lupus erythematodes ist bislang wenig beachtet. Eine 32-jährige Patientin mit SLE und Immunsuppression mit Steroiden un…