Surveillance bei FAP nach Kolektomie: Fallbericht einer Patientin mit nachfolgender Duodenumresektion
F Kolligs, M Kreis, B Göke, C Schäfer · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2007 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit nachgewiesener familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) entwickeln unbehandelt zu nahezu 100% im Laufe ihres Lebens ein Kolonkarzinom. Die Indikation zur präventiven Kolektomie ist daher gegeben. Auch nach Kolektomie müssen die Patienten weiter überwacht werden, da ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Adenomen/Karzinomen im Bereich des Dünndarms und insbesondere der Papille oder des Rektumpouches besteht. Wir berichten über eine 48-jährige Patientin mit nachgewiesener FAP, Z.n. Kolektomie und Z.n. Papillektomie bei Adenom, bei der im Rahmen unserer Überwachungsendoskopien multiple flache Aden…