Einstellung von Psychotherapeuten gegenüber der Behandlung von Patienten mit Borderline Persönlichkeitsstörung
Andrea Jobst, Susanne Hörz, Andreas Birkhofer, Philipp Martius, Michael Rentrop · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2010 · Heft 03/04 · S. 126-131
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Einer repräsentativen Stichprobe 300 niedergelassener Münchner Psychotherapeuten wurde eine Fallvignette einer Patientin mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) zugesandt. Die Rücklaufquote betrug 58%. 22% der Befragten gaben an, grundsätzlich keinen Patienten mit BPS zu behandeln. 66% aller Befragten erklärten, Borderline Behandlungen durchzuführen, jedoch über keine freien Therapieplätze zu verfügen. Störungsspezifische Therapieverfahren wurden von 51% der Befragten empfohlen, jedoch verfügten nur 3% über eine spezifische Zusatzqualifikation. Als erhebliche Belastung wurden Suizidalität (77…