Off-label-Behandlung eines Patienten mit rezidivierender familiärer hemiplegischer Migräne und begleitenden vorübergehenden psychotischen Episoden
Horst J. Koch, André Sykora, Patrick Hausn · Psychiatrische Praxis · 2010 · Heft 03 · S. 148-151
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein 42-jähriger, aufgrund einer Meningitis im Vorschulalter intelligenzgeminderter Patient, leidet seit Jahren an rezidivierenden Hemiplegien bei vorbekannter familiärer hemiplegischer Migräne (FHM). Kompliziert wurden die Episoden durch begleitende paranoid-halluzinatorische Syndrome, die wiederholt zu stationären Aufenthalten führten. Unter einer kombinierten neurologischen und psychiatrischen Therapie besserten sich die Episoden regelmäßig innerhalb weniger Wochen. Die prophylaktische Therapie mit Topiramat und Azetazolamid (off-label) schützte den Patienten über mehrere Monate vor neuen Migrä…