Geschmacksreize verändern das Atemmuster: Methodik zum objektiven Nachweis einer Schmeckwahrnehmung
H. Gudziol, M. Laetzel, H. Lehnich, T. Bitter · Pädiatrische Praxis · 2010 · Heft 02 · S. 78-83
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Es gibt keine praxisreife objektive Methode zum Nachweis der Intaktheit der Schmeckbahn. Untersucht wurde, ob gustatorische Reize frühe Atemänderungen evozieren können und ob es Unterschiede zwischen einer Süß-, Sauer-, Salzig- oder Bitterreizung gibt. METHODIK: 34 junge Probanden mit normalem Schmeckvermögen wurden randomisiert mit überschwelligen Geschmackslösungen gereizt. Über ein Differenzdruckmanometer wurden die nasalen respiratorischen Druckschwankungen mithilfe eines LabView-Programms® aufgezeichnet und analysiert. Das Interstimulusintervall betrug mehr als 1 min in Abhängigk…