Das Piriformis-Syndrom – Diagnostik und Therapie
G. Reichel · Klinische Neurophysiologie · 2010 · Heft 03 · S. 203-217
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Piriformissyndrom (PS) ist durch Gesäßschmerzen charakterisiert, welche in das Bein und die Steißbeingegend ausstrahlen. Die meisten Patienten mit einem PS haben ein Engpasssyndrom der N. ischiadicus, N. gluteus inferior und/oder N. cutaneus femoris posterior im Foramen infrapiriforme. Die häufigsten Ursachen sind blande Gesäßtraumen, Hypertrophie des M. piriformis und raumfordernde Prozesse in der Nähe. Nicht selten kommt es zur Fehldiagnose eines „Pseudoradikulärsyndroms”, eines „Postlaminektomie-Syndroms” oder einer „Kokzygodynie”. Die Diagnose eines Piriformissyndroms wird gesichert durch…