Geschlechterdifferenzen in der Ergotherapie bei Kindern mit umschriebenen Entwicklungsstörungen – eine retrospektive Datenerhebung anhand standardisierter Testverfahren
S. Hüttemann, G. Brauchle · Ergoscience · 2010 · Heft 02 · S. 46-55
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung EINLEITUNG: Vor dem Hintergrund einer breiten Diskussion über Geschlechterunterschiede in unterschiedlichen Leistungsbereichen lässt sich feststellen, dass im Rahmen ergotherapeutischer Verordnungen in einem Verhältnis von 3 : 1 häufiger Rezepte für Jungen ausgestellt werden. Die vorliegende empirische Studie untersucht, ob sich dieses Geschlechterverhältnis auch in einer ergotherapeutischen Praxis bestätigen lässt. Weiter wird den Forschungsfragen nachgegangen, ob sich geschlechtsspezifische Unterschiede in der Anamnese und in den Leistungsbereichen der visuellen bzw. auditiven Wahrnehmung, der…