Amnionmembrantransplantation in der Augenheilkunde
A Nestler · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2007 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die speziellen Eigenschaften der Amnionmembran prädestinieren sie als Substrat für Wundheilung und zelluläre Regeneration. Die Einführung der Technik der Gefrierkonservierung von Amnionmembranen mittels eines speziellen Mediums durch Kim und Tseng im Jahre 1995 ermöglichte erstmalig den Erhalt ihrer biologischen Eigenschaften. Seitdem kommen Amnionmembranen bei einer Vielzahl von Oberflächenerkrankungen des Auges zum Einsatz, z.B. bei persistierenden Hornhautepitheldefekten und -ulzerationen, im Akutstadium von Verätzungen und Verbrennungen, zur Bindehautrekonstruktion nach Tumorexzision oder Symblepharolyse. Au…