Neurobiologische Fundierung von Sprach- und Denkstörungen bei Patienten mit Schizophrenie
T. Kircher · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2008 · Heft S 1 · S. S24-S32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Störungen der Sprache und des Denkens sind Kernsymptome der Schizophrenie. Untersuchungen mit strukturellen und funktionellen bildgebenden Methoden (fMRT) sowie Magnetenzephalographie (MEG) zu Sprachprozessen bei Patienten mit Schizophrenie geben Hinweise auf deren Pathogenese. In einem Erklärungsmodell für sprachvermittelte kognitive Defizite und psychopathologische Symptome werden verschiedene Beschreibungs- und Befundebenen integriert. Positive Formale Denkstörungen gehen mit einer „funktionellen” Läsion im linken G. temp. sup., einem Teil der Wernicke-Area, einher. Dem zugrunde liegen eine in…