Tabakentwöhnung bei COPD-Patienten und -Patientinnen: Zur Versorgungssituation in Deutschland
S. Mühlig · Pneumologie · 2008 · Heft 10 · S. 616-622
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Jeder zweite starke Raucher (> 20 Zig./Tag) entwickelt nach langjährigem Tabakrauchen eine COPD. Das Zigarettenrauchen stellt nicht nur die primäre ätiologische Entstehungsbedingung dar, sondern bildet auch den wichtigsten Risikofaktor für eine ungünstige Krankheitsprognose. Umgekehrt lassen sich Krankheitsverlauf und Lungenfunktion der Patienten durch einen konsequenten Rauchstopp weitaus effektiver verbessern als durch irgendeine andere Therapiemaßnahme. Heute steht ein breites Spektrum von evidenzbasierten psychologischen und medikamentösen Tabakentwöhnungstherapien zur Verfügung inklusive spe…