CareLit Fachartikel

Vermehrte Anzahl zerebellärer Körnerzellen nach pränataler LPS-Applikation bei Schaffeten nach Amniozentese – ein mögliches neues Tiermodell zur Erforschung von Autismus

HE Hürter, M Gantert, IAJ van Kooten, HWM Steinbusch, H van Engeland, Y Garnier, PR Hof, BW Kramer, P Mallmann, C Schmitz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 04

Dokument
1014739
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
HE Hürter, M Gantert, IAJ van Kooten, HWM Steinbusch, H van Engeland, Y Garnier, PR Hof, BW Kramer, P Mallmann, C Schmitz
Ausgabe
Heft 04 / 2008
Seiten
–
Erschienen: 2008-04-07 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung mit einer ausgeprägten genetischen Komponente und mehreren bekannten Risikofaktoren aus der Umwelt, so zum Beispiel auch Infektionen. Der Ursprung der Entstehung dieser Erkrankung ist wahrscheinlich schon in der pränatalen Entwicklung zu suchen. Wir vermuten, dass fetale Schafe, die durch Amniozentese dem bakteriellen Endotoxin Lipopolysaccharid (LPS) ausgesetzt waren, morphologische Veränderungen im Cerebellum zeigen, vergleichbar mit jenen, die man in Kleinhirnen von autistischen Patienten gefunden hat. In unserem Tiermodell wurde LPS am 110. Gestationstag (G…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde