Anwendung atypischer Neuroleptika in der Frühschwangerschaft
W Paulus, S Schlömp, F Stoz · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Etwa 400.000 Frauen in Deutschland leiden unter Schizophrenie, meist bereits im fertilen Alter. Seit nunmehr über 15 Jahren wird eine wachsende Zahl atypischer Neuroleptika in den Handel gebracht. Diese Psychopharmaka besitzen geringere extrapyramidalmotorische Nebenwirkungen und beeinflussen den Prolaktinspiegel weniger, so dass darunter häufiger Schwangerschaften eintreten. Leider fehlen weitgehend prospektive Studien zu den Effekten dieser Medikamente auf den Ausgang der Schwangerschaft. Methodik: Im Rahmen einer prospektiven Follow-up-Studie wurden von unserem nationalen Pharmakovigilanz- und…