Ein praktischer Ansatz zur interdisziplinären Therapie der aorto-enteralen Fistel
A. Hyhlik-Dürr, T. Able, D. Böckler · Zentralblatt für Chirurgie · 2011 · Heft 03 · S. 224-228
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aorto-enterale Fisteln (AEF) sind mit einer Inzidenz von 0,4–2,4 % selten. Meistens treten sie als sekundäre Fisteln nach vorausgegangener offener oder endovaskulärer Aortenchirurgie auf. AEFs besitzen eine hohe Morbidität und Mortalität von 40–100 %. Der direkte Fistelnachweis ist trotz moderner Bildgebung nach wie vor schwierig. Als Diagnoseverfahren besitzen die Computertomografie mit Kontrastmittelverstärkung (CTA) und die Fluorodeoxyglukose-Positronen-Emissions-Computertomografie (FDG-PET / CT) bei Low-grade-Infekten die höchste Sensitivität (> 90 %) und Spezifität (> 80 %). Die Therapie…