Inadäquate DRG-Vergütung chirurgischer Patienten mit Morbus Parkinson
M. Müller, G. Hemicker, U. Jüptner, U. Wuellner, D. C. Wirtz, A. Hirner, J. Standop · Zentralblatt für Chirurgie · 2011 · Heft 02 · S. 168-171
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Der Morbus Parkinson (MP) ist eine chronisch progrediente Erkrankung des zentralen Nervensystems. Demografisch bedingt ist mit einer Zunahme dieser Komorbidität im chirurgischen Krankheitsgut zu rechnen. Komorbiditäten erhöhen mehr als das Patientenalter an sich das perioperative Risikoprofil und verursachen Behandlungsmehrkosten. Ziel dieser Studie war die Überprüfung, ob im Rahmen der chirurgischen Behandlung die Begleiterkrankung eines MP durch das DRG-System ausreichend gewürdigt wird. PATIENTEN UND METHODEN: Über einen Zeitraum von 13 Jahren wurden retrospektiv 50 Parkinsonpatie…