Endoprothetik am rheumatisch destruierten oberen Sprunggelenk – Historie und Zukunftsoptionen
S. Rehart, P. Grebe, S. Schill, B. Fink · Aktuelle Rheumatologie · 2010 · Heft 02 · S. 117-121
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zu den Hauptindikationen bei der Implantation einer Sprunggelenkprothese gehören die entzündlich-rheumatischen Destruktionen, die posttraumatischen Zustände und schmerzhafte Bewegungsminderungen bei der primären Sprunggelenkarthrose. Erste Versuche, Prothesen am pathologisch veränderten oberen Sprunggelenken (OSG) zu implantieren, stammen aus der Zeit der frühen 70er Jahre. Es handelte sich hierbei um zementierte Polyethylen-Gelenke, die aus einer Tibia- und einer Taluskomponente bestanden, die sich jedoch aufgrund hoher Revisionsraten nicht durchsetzen konnten. Heute kommen Sprunggelenkprothesen…