Knochen Tissue Engineering zur Therapie von Knochendefekten
A. M. Boos, A. Arkudas, U. Kneser, R. E. Horch, J. P. Beier · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2010 · Heft 06 · S. 360-368
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Knochendefekte können zum Beispiel nach Tumorexzision oder Osteomyelitiden genauso auftreten wie nach Trauma bei Fraktur mit langer Defektstrecke, wenn die physiologische Reaktion auf einen Knochenbruch ausbleibt oder eine Pseudarthrose entsteht. In diesen Fällen wird eine chirurgische Intervention notwendig. Die Verwendung von autologen Knochentransplantaten aus z. B. Spongiosa, Kortikalis oder beidem sowie alternativ bei speziellen Indikationen die Kallusdistraktion stellen in solchen Fällen zumeist den heutigen Goldstandard dar. Bei größeren Defekten, ersatzschwachem Lager oder z. B. avaskulär…