„Wassermelonen-Magen“: Endoskopisch relativ häufig als „hämorrhagische Gastritis“ fehldiagnostiziert
M. Stolte, M. Rubenbauer · Endoskopie heute · 2010 · Heft 03 · S. 221-223
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Da der „Wassermelonen-Magen“ (gastrale antrale vaskuläre Ektasie „GAVE“) extrem selten ist, haben wir geprüft, wie häufig diese Verdachtsdiagnose endoskopisch richtig und wie häufig andere und welche Verdachtsdiagnosen gestellt werden. Analysiert wurden die endoskopischen Befunde von 154 Patienten mit histologisch gesichertem Wassermelonen-Magen. Das Ergebnis: Der Wassermelonen-Magen wurde in 59,1 % endoskopisch richtig diagnostiziert. Neben anderen Verdachtsdiagnosen war die häufigste endoskopische Diagnose mit 30,5 % die „hämorrhagische Gastritis“. Daraus ergibt sich, das bei Rötungen der Schl…