Philip Morris erfolgreicher Versuch mithilfe deutscher Toxikologen die Forschung zur krebserregenden Wirkung des Passivrauchens zu beeinflussen
T Kyriss · Das Gesundheitswesen · 2010 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eine kanzerogene Wirkung des Passivrauchens gilt als wissenschaftlich erwiesen. Nicht nur epidemiologische Daten weisen darauf hin, sondern auch die biomedizinische Forschung über sog. tabakspezifische Nitrosamine belegen den Zusammenhang. Eine vergleichende Betrachtung der entsprechenden Fachliteratur fördert jedoch auch Belege für eine ernstzunehmende Gegenposition zutage. Unter den Protagonisten dieser Auffassung finden sich renommierte Toxikologen, die medizinischen Hochschulen in Deutschland angehören. Methode: Anhand interner Dokumente der Tabakindustrie, die infolge US – amerikanischer Gericht…