Das polytraumatisierte Kind
Mustafa Citak, Gert Muhr, Thomas Kälicke · OP-Journal · 2010 · Heft 02 · S. 124-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Trotz modernster medizinischer Systeme und pädiatrischer Traumazentren bleiben Unfälle die häufigste Todesursache bei Kindern und stellen für jeden Chirurgen eine Herausforderung dar. Das schwere Schädel-Hirn-Trauma (SHT) trägt v. a. zur Mortalität bei und kommt bei Kindern aufgrund der anatomischen Besonderheiten häufig in Verbindung mit Verletzungen der Halswirbelsäule, des Thorax sowie des Abdomens vor. Schwerwiegende Verletzungen können auch trotz eines stabilen Thorax vorliegen, was auf die Elastizität des Thorax zurückzuführen ist. Rippenfrakturen sind eine Rarität, stellen aber einen prädi…