Tiefe sternale Wundinfektion nach Koronarbypass-Operation und Deckung mittels gestieltem M. latissimus dorsi Lappen
A Schönherr, A Vesper, M Micek, W Janni, C Nestle-Krämling · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2010 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die tiefe sternale Wundinfektion nach kardio- oder thoraxchirurgischen Eingriffen ist selten und schwierig zu therapieren. Diese Komplikation tritt mit einer Inzidenz von bis zu 1,8% auf. Risiken zur Entwicklung einer tiefen sternalen Wundinfektion sind Übergewicht, Diabetes, Z.n. Myokardinfarkt, COPD sowie Art und Dauer des kardiochirurgischen Eingriffs. Die Mortalitätsrate liegt bei 14,2%. Auch die Ein- und Fünf-Jahres-Überlebensrate ist nach tiefer sternaler Wundinfektion signifikant reduziert. Ist ein primärer Verschluss der Thoraxwand nicht mehr möglich, werden übergangsweise nach ausgedehntem D…