Diagnostik und operatives Management der Obliquus superior Hypoplasie
RS Gordes, U Erdmann-Stapf · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2010 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der isoliert auftretende Strabismus sursoadductorius ist nach gängigem klinischen Verständnis durch eine angeborene Überfunktion des Musculus obliquus inferior begründet. Typischerweise treten neben einer deutlichen vertikalen Abweichung des Auges in Adduktion nach oben Kopfneigungen zur kontralateralen Seite auf. Die Stereopsis ist vollwertig. Von diesem Schieltyp lassen sich klinisch ähnlich imponierende Befunde abgrenzen, bei denen eine Höhenabweichung bereits in Primärposition deutlich auffällt und nicht fusioniert werden kann. In diesen Fällen ist die Stereopsis reduziert. Ursächlich hierfür kö…