Akzidentelle Hypothermie beim Polytrauma
P. Mommsen, C. Zeckey, M. Frink, C. Krettek, F. Hildebrand · Zentralblatt für Chirurgie · 2012 · Heft 03 · S. 264-269
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Definitionsgemäß versteht man unter einer Hypothermie einen Abfall der Körperkerntemperatur (KKT) auf unter 35 °C. Ätiologisch unterscheidet man eine endogene, therapeutische und akzidentelle Hypothermie. Mit einer Inzidenz von bis zu 66 % bei Aufnahme im Schockraum ist die akzidentelle Hypothermie eine häufige Komplikation bei Schwerverletzten. Beim Polytrauma scheint es, ab einer kritischen KKT von 34 °C zu einer erhöhten Inzidenz posttraumatischer Komplikationen und einer signifikanten Abnahme der Überlebensrate zu kommen. Bei einer KKT von unter 32 °C wird in der Literatur eine M…