Drooling bei neuropädiatrischen Patienten – ein Update
A. Steffen, S. Ortfeld, R. Schönweiler · Klinische Pädiatrie · 2011 · Heft 01 · S. 5-9
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Als Drooling wird ein übermäßiger Speichelfluss bezeichnet, der durch insuffiziente oromotorische Fähigkeiten und z. T. gestörte Schluckabläufe in variabler Ausprägung zu einem Benässen von Lippen, Kinn, Händen und auch der jeweiligen Umgebung führen kann. Folgen sind reduzierte soziale Kontakte und ein erhöhter Pflegeaufwand. Multidisziplinäre diagnostische und therapeutische Überlegungen sollten frühzeitig erfolgen. Schwerpunkte sind die Abklärung von Schluckstörungen und orofazialen motorischen Defiziten. Bewährte Therapiemodalitäten sind Scopolaminpflaster und orale Stimulationsplatten. In de…