Posttraumatische Belastungsstörung im Kontext von kumulativem Cortisolspiegel vor und nach dem traumatischen Ereignis in einer Haarsegmentanalyse
AL Schütz, K Petrowski, R Wippermann, C Back, P Joraschky · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2011 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Studien beobachteten eine verringerte HPA-Achsen-Reaktivität bei psychischen Störungen z.B. Panikstörung und PTSD. Ob dieser Hypocortisolismus durch ein „Ausleihern“ der HPA-Achse durch Trauma oder Panikattacken entsteht oder ein Vulnerabilitätsfaktor darstellt, ist noch ungeklärt. Die Dysfunktionalität der HPA-Achse bei PTBS konnte bisher nicht retrospektive untersucht worden, da durch Speichel-, Blut- und Urin-Untersuchungen lediglich Momentaufnahmen über Minuten (Speichel, Blut) bis Stunden (Urin) möglich sind. Ob der Hypocortisolimus schon vor dem Trauma vorlag, lässt sich durch die neue Haarsegmentanalyse b…