Maskerade-Keratitis bei erblichen Hornhauterkrankungen
W. Lisch, B. Seitz · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2011 · Heft 06 · S. 504-508
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei den erblichen Hornhauterkrankungen kann aus unterschiedlichen morphologischen Gründen gleichzeitig über mehrere Tage eine meist unilaterale Hornhauterosion bestehen, die dann fälschlicherweise als bakterielle oder virale Keratitis interpretiert wird. Bei Vorliegen einer einseitigen Keratitis sollte immer auch das Partnerauge auf eventuell bestehende Hornhauttrübungen untersucht werden. Die Spaltlampen-Untersuchung ist immer bei medikamentös erweiterter Pupille und im direkten sowie indirektem Licht zu empfehlen. Anamnestische Fragen hinsichtlich familiärer Augenprobleme sowie bereits erfolgte…