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Mit dem Skalpell gegen das Immunsystem: eine unklare Kolitis bei HIV-Infektion

P. Ploch, C. C. Schimanski, M. Goetz, C. Orth, H. Lang, P. R. Galle, M. Schuchmann, J. M. Kittner · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2012 · Heft 04 · S. 382-385

Dokument
1016378
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Gastroenterologie
Autor:innen
P. Ploch, C. C. Schimanski, M. Goetz, C. Orth, H. Lang, P. R. Galle, M. Schuchmann, J. M. Kittner
Ausgabe
Heft 04 / 2012
Jahrgang 50
Seiten
382-385
Erschienen: 2012-04-01 00:00:00
ISSN
0044-2771

Zusammenfassung

Zusammenfassung Eine 35-jährige Kenianerin begann aufgrund einer fortgeschrittenen HIV-Infektion mit einer antiretroviralen Therapie. Fünf Monate später wurde eine ausgeprägte Kolitis diagnostiziert, ohne dass ein Erreger nachweisbar war. Bei Perforationsgefahr erfolgte eine Hemikolektomie, wodurch sich Symptome und Entzündungsparameter sofort normalisierten. Erst in der Kultur aus einem intestinalen Lymphknoten konnte M. tuberculosis nachgewiesen werden. Als Ursache der Kolitis kommt am ehesten ein Immunrekonstitutionssyndrom (IRIS) infrage. Diagnose, Pathogenese und Therapie des IRIS werden diskutiert.

Schlagworte

HIV Tuberkulose Immunrekonstitutionssyndrom IRIS Kolitis tuberculosis immune restoration inflammatory syndrome colitis Infektion Zeitschrift für Gastroenterologie