Endotheliale Progenitorzellen beschleunigen die Endothelzellregeneration nach Shiga-Toxin-Schädigung
N Rafat, F Fathalizadeh, K Wirth, V Eckstein, A Bierhaus, B Tönshoff · Klinische Pädiatrie · 2011 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der Endothelzellschaden mit konsekutiver thrombotischer Mikroangiopathie nimmt eine zentrale Rolle in der Pathogenese des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) ein (1–3). Eine beschleunigte Regeneration dieser Schädigung hätte eine verbesserte Perfusion, Sauerstoffversorgung und Organfunktion zur Folge. In der vorliegenden Studie untersuchten wir daher in einem in vitro-Modell das Potential von endothelialen Progenitorzellen (EPC) als neue Therapieoption der Endothelzelläsion beim HUS. Methoden: Humane glomeruläre Endothelzellen im Monolayer wurden mit verschiedenen Konzentrationen von Shiga-Toxin 2…