Neurophysiologische Diagnostik bei analer Inkontinenz und Obstipation
W. H. Jost · Klinische Neurophysiologie · 2011 · Heft 02 · S. 97-102
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neurophysiologische Untersuchungen werden meist von Neurologen angefordert und auch bewertet. Bei Funktionsstörungen des Beckenbodens stellt ein Nicht-Neurologe die Frage und muss auch die Befunde einordnen. Dies erfordert eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, die nur an wenigen Orten gewährleistet ist. Zur Verfügung stehen Myografie, Neurografie und evozierte Potenziale. Die häufigsten Fragestellungen in der Neurokoloproktologie sind anale Inkontinenz und Obstipation. Hierfür darf das Sphinkter-EMG als entscheidende diagnostische Methode angesehen werden. Die Neurografie des N. pudendus (PNTML)…